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Kanufahren auf der Iberischen Halbinsel

Vor etlichen Jahren in Sardinien, als das Meer ständig molto mosso war, haben wir - um den
Kayakentzugserscheinungen vorzubeugen - das Paddeln auf Stauseen entdeckt. Seither
gehört es zum festen Bestandteil unserer Reisen, wenn die Beinchen vom Biken Erholung
brauchen, dass wir zum Paddeln als idealem Ausgleich übergehen.
Ende März fuhren wir los in Richtung Spanien und Portugal. Die Stauseen Südspaniens
waren wunderschön zum Anschauen aber - sofern sie genügend Wasser hatten - nicht öffentlich
zugänglich und die allfälligen Kayak- oder Wassersportzentren noch geschlossen.
Zudem benötigt man für die meisten eine umständlich zu erstehende Sonderbewilligung.
Für uns war es daher ein Highlight, als wir auf dem „Embalse Odeleite“ (1) im Südosten Portugals
einen Zugang zum See gefunden hatten und zum ersten Mal einwassern konnten.
Mit seinen vielen verwinkelten Seitenarmen lässt er ein Entdeckerherz höher schlagen. Wir
geniessen drei Stunden paddeln in der Stille und Einsamkeit.

Auf der Weiterreise Richtung Norden befuhren wir

 

„Albufeira do Cabril“ (2)

„Rio Mondego“ (3)

„Embalse Lima“ (4)

„Encoro das Conchas“ (5)

„Encoro Castrelo de Mino“ (6) mit Drachenbooten

„Embalse Doiras“ (7)

„Embalse de Riano“ (8)

 

die uns mit ihrer Verschiedenartigkeit in der  Umgebungskulisse, der Vegetation und Fauna sowie den zumeist angenehmen Badetemperaturen stets von Neuem entzückten.